Die unterschiedlichen Aggregatzustände eines Stoffes
Es wird in der Chemie zwischen drei unterschiedlichen Aggregatzuständen unterschieden. Stoffe können in fester, flüssiger oder gasförmiger Form vorliegen.
Die den Stoff umgebende Temperatur, die Eigenheiten des Stoffes und der Druck,der in der Umgebung herrscht, sind dafür verantwortlich welchen Aggregatzustand ein Stoff einnimmt.
Wenn sich Stoffe im festen Zustand befinden, weisen sie in der Regel die höchste Dichte auf. Wenn keine Kräfte von außen auf sie einwirken, sind sie in ihrer Form unveränderbar, vgl. z.B. Eis.
Anders flüssige Stoffe, die sich ihrer Umgebung in ihrer Form anpassen. Eine Flüssigkeit passt sich beispielsweise der Form des Behältnisses, in dem sie sich befindet, an. Zudem fließen Stoffe in flüssigem Zustand auf Grund der Erdanziehung immer zum tiefsten Punkt. So bewegen sich auch Flüsse in der Natur immer abwärts.
Wird nun eine Flüssigkeit stark erwärmt, wandelt sie sich vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Am Beispiel unseres Wassers entsteht dann der Wasserdampf. Dieser Stoff besitzt keine feste Oberfläche, daher ist er für das bloße Auge, wenn es sich um ein farbloses Gas handelt, in diesem Zustand nicht zu sehen. Gase weisen zudem die niedrigste Dichte auf, die um ein vielfaches geringer ist, als die des Stoffes in seiner festen Form. Das führt dazu, dass Gase sich sehr stark komprimieren lassen.